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Interview mit den 3 Secrets-Autorinnen

February 29, 2016

Im Rahmen der Blogtour von Secrets wurden auch meine Co-Autorinnen interviewt. Bei Ka-Sas Buchfinder erzählen Lara de Simone, Elisabeth Denis und ich die Entstehungsgeschichte der Trilogie rund um die Freundinnen Emma, Marie und Kassy - und dort werden auch die Gewinner der Buchverlosung bekannt gegeben!

 

 

 

Nicole von About Books im Gespräch mit:

 

Daniela Pusch

Elisabeth Denis

Lara de Simone


Drei Fragen an die „Secrets“-Autorinnen:


Wie kamt ihr zu diesem großartigen Buch-Projekt?
 
Elisabeth Denis: Oetinger34 hatte im Herbst 2014 zur Beteiligung an der Sonderausschreibung über das Portal aufgerufen. Das Konzept – Mädchenthriller, geschrieben von drei verschiedenen Autorinnen –, aber auch die konkrete Aufgabenstellung der Ausschreibung haben mich angesprochen. Ich hatte gleich ein Bild im Kopf: Sommernacht. Aus einem Vorstadtreihenhaus dringt Partylärm. Im etwas biederen Garten quietscht leise eine altmodische Hollywoodschaukel. Darauf liegt ein hübsches, junges Mädchen, vielleicht tot, vielleicht – hoffentlich! – nur ziemlich betrunken, auf jeden Fall mit merkwürdig verdrehten Gliedmaßen. Im nachtdunklen Gras vor ihr hebt sich ein weißer Turnschuh ab...
Gut, letztendlich ist davon nichts in meinem „Secrets“-Band gelandet. Aber diese Grundstimmung, die das Bild für mich vermittelt, hat sich gehalten.

Daniela Pusch: Ich war bereits als Junior-Lektorin auf der Plattform Oetinger34 aktiv, wo die Ausschreibung zu diesem Projekt stattfand und habe spontan beschlossen, mich als Autorin zu bewerben, weil das Konzept so toll war und mich sofort angesprochen hat.

Lara de Simone: Ich glaube, es war bei uns allen ähnlich, nämlich über eine Ausschreibung des Verlags Oetinger34, der einen innovativen Ansatz verfolgt, AutorInnen und IllustratorInnen für sich zu gewinnen. Dabei können sich Kreativschaffende auf einer OnlinePlattform austauschen und mit ausgebildeten LektorInnen an ihren Projekten arbeiten. Jedenfalls habe ich dort die Ausschreibung für einen Mädchenthriller ab 14 gefunden, was eigentlich nicht so meins ist – und zwar aus dem simplen Grund, dass ich nicht an das Geschlecht meines jungen Publikums denke, wenn ich schreibe. Aber das Konzept der Ausschreibung, nämlich aus den Perspektiven dreier Freundinnen zu erzählen, klang so cool, dass sich der Bewerbungstext quasi von selbst geschrieben hat. Tatsächlich empfand ich es als echt befreiend, sich auf die Geschichten weiblicher Figuren zu konzentrieren. Und meine CoAutorinnen fand ich auch sofort sympathisch!

Ist es schöner oder einfacher gemeinsam zu schreiben oder ist es einfacher, wenn jeder für sich alleine arbeiten kann?
 
Elisabeth Denis: In diesem Fall: schöner! Letztendlich hat jede ja ihren Band allein geschrieben. Also, um den üblichen, einsamen Schreibprozess kommt man nicht drum herum. Und bestimmte Momente beim Schreiben will ich auch gar nicht teilen oder mir reinreden lassen. ABER: Noch nie bin ich auf dermaßen offene Ohren gestoßen, wenn ich mich ausheulen, um Rat fragen oder auch schlicht mal freuen wollte. Normalerweise ernte ich da von meinen Nächsten nur sehr, sehr mitfühlendes und wohlwollendes Unverständnis. Jetzt gab es gleich mehrere Personen, denen die Story und die drei Protagonistinnen ebenso am Herzen lagen wie mir. Ich möchte auf jeden Fall wieder im Team schreiben und Oetinger34 bietet ja den besten Rahmen dazu. (Okay, erwischt! Tatsächlich bin ich gerade wieder in ein größeres Gemeinschaftsprojekt eingestiegen.)

Lara de Simone: Beim Plotten – also beim Entwickeln einer Geschichte – fährt man meiner Meinung nach immer besser, Ideen in einer größeren Runde zu besprechen. So kommt einfach mehr Vielfalt in eine Geschichte. Das Schreiben selbst ist alleine wohl einfacher, aber auch nur, wenn man am Ende den Text mit Lektorinnen und Co-Autorinnen noch einmal überarbeiten kann.

Daniela Pusch: Ich liebe es im Team zu plotten und sich gegenseitig die Bälle zu zuwerfen! Während der Konzeptphase kommt man als Autorenteam viel besser voran, als als Alleingänger. Das eigentliche Schreiben muss man dann aber wieder ganz alleine übernehmen. Aber der Rückhalt und Zwischenfeedback hilft bei Ideenlosigkeit. Mir gefällt das Schreiben im Team!

 

Was war der tollste Moment bei diesem gemeinsamen Projekt und welches der nervigste?
 
Daniela Pusch: Das tollste war, zu Rita Falk nach Hause eingeladen zu werden und meine beiden Co-Autorinnen kennen zu lernen, von denen ich bis dahin nur den Namen kannte. Und sich sofort gut zu verstehen! Das nervigste war ein Computercrash meines geliebten Laptops kurz vor Abgabe. Zum Glück war nur die Grafikkarte kaputt, so dass alle Daten (und das Manuskript!) gerettet werden konnten. Aber bis dahin habe ich ganz schön gebibbert. Vielleicht sollte mir das eine Lehre sein und ich in Zukunft Sicherheitskopien anfertigen,
ähem …

Elisabeth Denis: Das erste Treffen in Bayern, also das erste, aufgeregte Kennenlernen des Teams. Auch sehr gut: Die erste Szene, die ich für meinen Band geschrieben habe, mit Marie an der Klippe. Da hab ich gemerkt, dass es zwischen ihr und mir funktionieren kann. Toll war auch, Danielas Manuskript zu lesen. Sie musste ja als erste abgeben und ich war ziemlich gespannt, wie sie den Plot, die Figuren, eben alles was wir besprochen hatten, in ihrem Text umgesetzt hat. Dann war die Abgabe meines Manuskripts natürlich ultraspannend, oder vielmehr, was meine Mitautorinnen, die Paten und die Lektorin an Feedback geben würden. Aber der beste Moment ist und bleibt doch, wenn man das fertige, gedruckte Buch in den Händen hält. Die nervigsten Momente: Warten auf Antwort. Meistens flutschte es, aber manchmal ... schnarchschnarch

Lara de Simone: Nervig ist es wahrscheinlich, dass wir alle jeweils in unterschiedlichen Städten wohnen und deshalb auf E-Mails und Skype angewiesen waren. Doch mit dieser
„Fernbeziehung“ kamen wir trotzdem alle gut klar. Tolle Momente wiederum gab es viele in der Zusammenarbeit, aber ich glaube der tollste steht uns noch bevor: Unsere erste gemeinsame Lesung auf der Leipziger Buchmesse! Darauf freue ich mich schon riesig.
 

 

(Vielen Dank an Nicole für die Bereitstellung der Fragen!)

 

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